Wie lassen sich kurzfristige Forderungen absichern?

1. Dokumenteninkasso („Documentary Collection“)

Das Dokumenteninkasso ist eine Form der Zahlungsabwicklung im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr ohne Gewähr
für die Qualität und/oder Quantität der gelieferten Waren oder Dienstleistungen. (Dies ist nur durch eine entsprechende
Dokumentation bei Akkreditiven möglich). Deshalb kommt das Dokumenteninkasso als Instrument in der Regel nur dann
in Betracht, wenn Exporteur und Importeur sich bereits als zuverlässige Partner kennen.

Vorteile für Sie als Exporteur:

 

Nachteile:

 

2. Akkreditiv („Letter of Credit“ bzw. „L/C“)

Das Akkreditiv ist im Rahmen einer Exportfinanzierung ein Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Verpflichtung einer Bank,
nach Weisungen des Importeuers bei Vorlage bestimmter Dokumente innerhalb eines bestimmten Zeitraumes Zahlung
an den Exporteur zu leisten. Bei einem unwiderruflichen Akkreditiv („irrevocable letter of credit“) werden zwei Formen
unterschieden.
 

2a. Unbestätigtes Akkreditiv („non‐confirmed letter of credit“)

Vorteile für Sie als Exporteur:

 

Nachteile:

 

Währungs-, Transfer- und Länderrisiko entfallen beim bestätigten Akkreditiv.

 

2b. Bestätigtes Akkreditiv („confirmed letter of credit“)

Vorteile für Sie als Exporteur:

 

Nachteile: